Gemeindeprofil

Gemeindeprofil

Die Vielfalt der Pliensauvorstadt spiegelt sich auch in der Kirchengemeinde St. Elisabeth. Die meisten Gemeindemitglieder sind Zugereiste, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Dafür steht sinnbildlich der Kirchenbau in Form eines Zeltes.

Die Gründerväter und -mütter waren mehrheitlich Flüchtlinge und Vertriebene. Später kamen viele Migranten aus katholischen Ländern hinzu. Heute stammen die Katholiken der Pliensauvorstadt aus 28 verschiedenen Ländern. Etwa 70% von ihnen haben einen deutschen Pass. Insgesamt leben zur Zeit rund 1400 Katholiken in der Pliensauvorstadt. Etwa 1300 gehören zur evangelischen Kirchengemeinde, so dass der Anteil der Christen an der Bevölkerung des Stadtteils zur Zeit bei 47% liegt.

Typisch für St. Elisabeth ist die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Gruppen. Dazu gehört eine dynamische ökumenische Entwicklung mit der evangelischen  Südkirchengemeinde. Der ökumenische Auftrag ist St. Elisabeth quasi in die Wiege gelegt. Denn die ersten regelmäßigen ökumenischen Sonntagsgottesdienste in Esslingen wurden schon vor mehr als 40 Jahren hier gefeiert.

Die muttersprachliche italienische Gemeinde und die englisch-afrikanische Gemeinde feiern ihre Gottesdienste in St. Elisabeth und führen im hiesigen Gemeindehaus viele ihrer gemeindlichen Aktivitäten durch.

Im Stadtteil selbst ist St. Elisabeth Partner der Stadt Esslingen und ihrer Einrichtungen wie z.B. dem städtischen Pflegeheim. So wirkt St. Elisabeth auch mit bei der Entwicklung der sozialen Stadt.

Geleitet wird St. Elisabeth durch den 8köpfigen Kirchengemeinderat.

Alle hauptamtlichen Seelsorger sind als Team verantwortlich für alle 8 Gemeinden der  katholischen Gesamtkirchengemeinde mit rund 22000 Katholiken in der Stadt Esslingen. Diese gehört zum  Dekanat Esslingen-Nürtingen, das sich über das Gebiet des Landkreises Esslingen erstreckt.